17. August 2016

Ich habe es so satt.
Ich habe dich so satt. 
Ich sitze dir gegenüber und du lächelst mich an. Dieses Lächeln haut sie alle um, dieses schiefe Lächeln und du kennst die Wirkung. 
Ich wünschte du wüsstest wie schrecklich ich es finde. Ich will nicht wieder in die nächste Falle tappen. Doch du merkst das sie kurz davor ist zuzuschnappen. Die Falle in die ich bei dir schon mal getappt bin. 
"Du willst doch nicht wieder wegrennen?" Ich fühle mich ertappt. Du durchschaust mich und das ist nicht fair. 
"Wie könnte ich denn? Ich laufe doch nie weg." 
Gelogen. Dein Lächeln wird noch breiter weil du mich wieder durchschaust. 
Dieses Spiel macht mir Angst. Ich hab keine Kontrolle darüber und das macht das Ganze so gefährlich und mich macht es viel zu neugierig. 
"Ich wünschte du würdest verstehen, was du da gerade machst." 
"Und in deinen Augen mache ich was?" Du grinst mich an und legst deine Hand auf mein Knie. Du versuchst mich zu verunsichern. 
"Du spielst mit mir. Du verletzt Menschen. Du glaubst wirklich das sich alles nur um dich dreht. Soll ich dir was sagen? Auf Dauer bist du genauso uninteressant wie jeder andere."
Dein Gesicht verzieht sich und das Lächeln schwindet. 
"Kann ich dich was fragen?" 
"Ja."
Du holst Luft und siehst dabei aus, als würde dir die Frage Schmerzen bereiten. "Warum er?"
Ich schaue an dir vorbei und sehe direkt sein Gesicht vor mir. Sein Lächeln.
"Er spielt keine Spielchen. Er ist vielleicht rücksichtslos und auch ein wenig angsteinflössend, aber er ist immer da. Er hilft mir und lässt mich nicht alleine. Er sagt mir immer die Wahrheit und sein Lächeln lässt mich auch lächeln."
"Du weißt aber schon das er gefährlich ist? Du weißt was er für Sachen macht. Glaubst du wirklich das du ihm so wichtig bist?" 
Ich muss lachen, nicht weil der Gedanke so absurd ist, sondern weil ich das Gefühl habe das du dich eher selber meinst mit dem letzten Satz. 
"Wahrscheinlich bin ich ihm nicht so wichtig, das kann gut sein. Aber das ist auch gar nicht wichtig. Er steht mir nahe, kennt mich und versteht mich. Wir sind ehrlich zueinander. Ich vertraue ihm. Du verstehst das Prinzip nicht, dir kann man schließlich nicht vertrauen. Er hat ein gutes Herz."
Ich schaue dich ein letztes Mal an und stehe dann auf. Deine Augen sind so blau. Ich habe mal gedacht du wärst anders. Aber das hat sich erledigt.
"Ich glaube wir sind fertig miteinander."
Und dann gehe ich. Laufe den Weg zu meinem Auto entlang und lasse dich hinter mir. Deine Lügen, deine Spielchen, dein Lächeln.
Ich habe dich satt. Du hast mir ein mal zu viele Märchen erzählt. 
Und doch rollen ein paar Tränen meine Wange entlang. 
Alle meine Narben sind offen.
Herausfallen der Liebe ist hart, fallen für Verrat ist am schlimmsten, gebrochenes Vertrauen und gebrochene Herzen.

1 Kommentar:

  1. Und warum ist das so?
    Ja viele ... schreiben über die aktuelle Situation und Vergangenheit und vieles davon erscheint schrecklich, aber irgendwie geht es weiter. Immer.

    Ist dies derjenige, der dir viel bedeutet und bedeuten wird... Oder der andere über den ihr sprecht?

    Pass auf dich auf bei dem was du tust. Auch wenn es wehtut, distanzier dich von Menschen, die nicht gut für dich sind.

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